… diese Begriffe fielen häufig beim Besuch einer indonesisch-malaysischen Delegation, die sich in Nordrhein-Westfalen und Berlin über Präventionsansätze von Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen informierten.

Am 1. Juni machte die siebenköpfige Gruppe hochrangiger ostasiatischer Wissenschaftler aus Forschung, Lehre und Regierung Station im PP Düsseldorf. Zentraler Aspekt war hier die Präventionsarbeit („soft approach“) der Polizei. Polizeipräsident Wesseler betonte in seinen Begrüßungsworten die Notwendigkeit des Dialogs auf Augenhöhe zwischen den Sicherheitsbehörden und den Muslimen in der Landeshauptstadt. „Es ist unverzichtbar“, betonte er, „ein solides Netzwerk zu haben. Nur gemeinsam können wir die Herausforderungen des internationalen Extremismus meistern.“

Dr. Maryam Balke und Dalinc Derekoy, beide Sprecher des Kreises der Düsseldorfer Muslime, diskutierten im Anschluss an die Impulsvorträge von Gerhard Kropp vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg und Dirk Sauerborn, Kontaktbeamter der Behörde, die solide Zusammenarbeit zwischen ihrem Verband und der Düsseldorfer Polizei. Zentraler Bestandteil dieser Kooperation ist der „Runde Tisch“, der mehrmals im Jahr auf Einladung des Polizeipräsidenten stattfindet. Herr Polizeipräsident Norbert Wesseler hat den Dialog ebenfalls zur Chefsache erklärt. Seit Februar 2014 leitet er den Runden Tisch, um mit den Vereinsvertreterinnen und –vertretern gemeinsam die Sicherheitsstruktur im Feld der Früherkennung des islamistischen Terrorismus zu stärken und zu verbessern.

Ein informativer Streifzug durch die wechselvolle und gerade in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts dunkle Geschichte der Polizei Düsseldorf und ein Besuch im Polizeigewahrsam rundeten den Besuch der Delegation ab.